Die rechtliche Realität In Deutschland ist die Bezeichnung „Fotograf“ kein geschützter Titel. Das bedeutet: Es gibt keine gesetzliche Hürde, keine Prüfung und keinen Abschluss, der zwingend notwendig wäre, um sich Fotograf zu nennen oder als solcher zu arbeiten. Wer...
Ein Editorial ist ein redaktioneller Inhalt, der eine Geschichte, Haltung oder Idee vermittelt – unabhängig von direkter Verkaufsabsicht. In der Fotografie bezeichnet ein Editorial eine bildgetriebene Erzählung, wie man sie aus Magazinen kennt. Der zentrale...
Konzeptionelle Portraitfotografie unterscheidet sich grundlegend von klassischen Portraits. Sie zeigt nicht nur eine Person, sondern eine Idee über diese Person. Das Gesicht ist nicht Selbstzweck, sondern Träger einer Aussage. Ausdruck, Licht, Raum und Haltung folgen...
Filter gehören zu den ältesten Werkzeugen der Fotografie. Dennoch werden sie in der modernen Portraitfotografie häufig missverstanden: entweder als unnötig oder als schnelle Abkürzung zu „schönen Bildern“. Beides greift zu kurz. Richtig eingesetzt sind Filter keine...
Schwarz-Weiß-Fotografie ist keine nostalgische Spielart der Fotografie, sondern eine bewusste Reduktion auf das Wesentliche. Wenn Farbe verschwindet, treten Struktur, Licht, Form und Ausdruck in den Vordergrund. Das Bild verliert Ablenkung – und gewinnt Tiefe. Genau...
Ein Portrait-Hintergrund soll ruhig wirken, Licht gut vertragen, wenig reflektieren und schnell wechselbar sein. Entscheidend ist nicht „schön“, sondern kontrollierbar: gleichmäßige Fläche, definierte Textur (oder bewusst keine), keine harten Knicke, keine ungewollten...